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Zentrum Technik und GesellschaftSocial cohesion, food and health: Inclusive food system transitions

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Social cohesion, food and health: Inclusive food system transitions

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen / Projektbearbeitung

Studentische Mitarbeiter*innen

  • wird im März/April besetzt

Laufzeit

Januar 2021 – Oktober 2023

Kooperationspartner

  • Humboldt-Universität zu Berlin: Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften (Leitung)

  • Technische Universität Berlin: Lebensmittelbiotechnologie und ‑prozesstechnik
  • Freie Universität Berlin: Otto Suhr Institut/Forschungszentrum für Umweltpolitik, Institut für Tierernährung, School of Business and Economics
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Leibniz-Institut für Gemüse – und Zierpflanzenbau (IGZ)
  • Egerton Universität, Kenia – Landwirtschaftliche Fakultät
  • Forschungs- und Innovationsnetzwerk FoodBerlin

Projektbeschreibung

Landwirtschaft und Ernährung sind von hoher Klimarelevanz und haben erheblichen Einfluss auf Biodiversität, die Qualität des Grund- und Oberflächenwassers sowie die Bodengesundheit. Entlang der Wertschöpfungskette gibt es vielfältige soziale Probleme, wie Einkommen und Arbeitsbedingungen in der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln, Gesundheit und in globaler Perspektive Herausforderungen bei der Erreichung der SDGs mit Bezug zu Ernährung.

Das im Rahmen der Berlin University Alliance (BUA) geförderte Projekt untersucht erstmals systematisch den Nexus zwischen Ernährungssystemen, Gesundheit und sozialen Zusammenhalt und integriert dazu Perspektiven aus den Sozial- und Politikwissenschaften, der Ernährungs- und Innovationssystemforschung, der Lebensmitteltechnologie sowie den Medizin- und Ernährungswissenschaften.

Unter der Koordination von Prof. Dr. Peter Feindt (Humboldt Universität zu Berlin), Prof. Dr. Klaus Jacob (Freie Universität Berlin) und Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer (Technische Universität Berlin) kooperieren verschiedene Fachgebiete dieser drei Universitäten mit der Charité und dem Leibniz- Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ). Außerdem sind neben dem Innovationsnetzwerk Food Berlin verschiedene Praxisakteur*innen wie Senatsverwaltungen in Berlin, das Cluster Ernährungswirtschaft der Wirtschaftsförderung Brandenburg, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Gruppen, wie der Ernährungsrat Berlin, in das Projekt eingebunden.

Das ZTG ist in inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit für die Konzeption und Durchführung von Fallstudien- Analysen verantwortlich. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sozialen Innovationen, die zur nachhaltigeren Gestaltung von Ernährungssystemen beitragen. Darunter fallen zum Beispiel kommunale Ernährungsstrategien, ökologische Bürgeraktiengesellschaften, solidarische Landwirtschaft, Vernetzungsstellen für die Kita- und Schulverpflegung und Initiativen zur Stärkung regionaler Wertschöpfung.

Das ZTG geht dabei Fragen des sozialen Zusammenhalts systematisch nach: Wie sozial ausgewogen ist der Zugang zu sicheren, gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln? Wie inklusiv sind Innovationen wie kommunale Ernährungsstrategiegen oder regionale Wertschöpfungsketten? Was bedeutet die Ausdifferenzierung von Ernährungsstilen für soziale Identität und Zusammenhalt? Welche Beteiligungsprozesse und Austauschformate bieten sich an, um möglichst unterschiedliche Akteure einzubinden? Und wie lassen sich Lernprozesse bei unterschiedlichen Zielgruppen anstoßen?

Die Ergebnisse des Gesamtprojekts sollen die Grundlage für ein künftiges Berlin Centre for Social Cohesion in Food System Transitions bilden.

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