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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Stratum

Analyse über rechtliche, gesellschaftliche und technische Aspekte und Maßnahmen zur Aufdeckung illegaler Migration und Bekämpfung der Schleusungskriminalität

Projektleitung

Förderung

Lupe
Lupe

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zuge der Bekanntmachung: „Zivile Sicherheit – Fragen der Migration“.

Laufzeit

Februar 2019 – Januar 2022

Kooperationspartner

Projektpartner:

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Materialforschungszentrum
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Medizinische FakultätIrcam GmbH
  • Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik (EMI), Freiburg
  • Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR), Wachtberg
  • Technische Universität Berlin

Assoziierte Partner:

  • Bundespolizeipräsidium, Potsdam
  • Polizeipräsidium Ludwigsburg

Projektbeschreibung

Motivation
Um über Grenzen nach Deutschland zu gelangen, setzen sich flüchtende Menschen großen Risiken aus. Beispielsweise werden sie von kriminellen Schleusern auf der Ladefläche von LKW zusammengepfercht, wie im Januar 2017 in Oberbayern, als ein Schleuser einen Transporter mit 19 Asylsuchenden bei Temperaturen von minus 20 Grad auf einer unbeheizten Ladefläche alleine ließ. Angesichts dieser Problemstellung gilt es, die Gefahren für Flüchtlinge zu minimieren. Gleichzeitig muss unkontrollierter Menschenschmuggel, auch im Interesse einer geregelten Flüchtlingspolitik, erfasst und unterbunden werden.

Ziele und Vorgehen
In STRATUM werden die praktische Machbarkeit sowie die ethische und rechtliche Vertretbarkeit des Einsatzes mobiler Detektionsmethoden für eine Aufdeckung illegaler Grenzübertritte in Fahrzeugen untersucht. Dazu sollen u. a. Wärmebild- sowie Terahertzkameras zum Einsatz kommen und auf ihre Eignung untersucht werden, im fließenden Straßenverkehr Fahrzeuge auf versteckte Personen zu detektieren. Flankierend werden alle technischen Entwicklungen und Untersuchungen im Hinblick auf Rechtskonformität und Datenschutz begleitet.

Innovationen und Perspektiven
Derzeit können Fahrzeuge nur durch aufwändige stationäre Einzelkontrollen auf mögliche Schleusungsopfer untersucht werden. Die Schleuser kennen häufig die Standorte stationärer Kontrollen und umfahren diese. Durch den mobilen Einsatz der neuen Detektionsmethoden im fließenden Straßenverkehr werden Schleusungstäter schneller gefasst und deren Opfer aus gefährlichen Verstecken befreit. Zudem kann dem illegalen Grenzübertritt besser begegnet werden.

Zusatzinformationen / Extras

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Kontakt

Leon Hempel
Tel.: +49 (0)30 314-25373
hempel(at)ztg.tu-berlin.de
Raum 5.19

Sekretariat

Zentrum Technik und Gesellschaft
Sekr. HBS 1
Hardenbergstr. 16-18
D - 10623 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23665
Fax: +49 (0)30 314-26917