TU Berlin

Zentrum Technik und GesellschaftProf. Dr. Norbert Kühn

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Öffentliches Grün im Klimawandel - Überlegungen zu Resilienz und Adaptation

Zur Person

Pflanzen nehmen bei vielen Adaptionsstrategien zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels eine entscheidende Rolle ein („Nature Based Solutions“). Deshalb wird in den Städten weltweit die Verbesserung und Ausweitung von Grünflächen gefordert. Allerdings schützen Pflanzen, die auf Grünflächen, in Parks und in Gärten wachsen, nicht nur die Menschen vor diesen extremen Wetterphänomenen – sie sind auch selbst von den Folgen des Klimawandels betroffen. Dies wird immer schwieriger, da der Aufwand immer höher, die direkten Klimafolgeschäden immer größer werden. Noch dazu sind weder der Zeitpunkt, noch die Schwere der Schäden, noch ihre Dauer vorhersehbar.

Die zukünftigen klimatischen Bedingungen zwingen uns zu einem veränderten Planungsverständnis, zu neuen Pflanzen und werden eine höhere Flexibilität verlangen. Welche neuartigen Wetterbedingungen werden die Pflanzen am meisten in Mitleidenschaft ziehen? Welche Konsequenzen gibt es für die zukünftige Artenwahl zu berücksichtigen, gibt es Arten und Sorten, die sich besser eignen als anderen? Wie sieht die zukünftige Pflege aus?


Zur Person

Prof. Dr. Norbert Kühn hat Landespflege (Landschaftsökologie und –architektur) an der TU München-Weihenstephan studiert und anschließend  zum Thema "Renaturierung von artenarmen Wiesen" promoviert. Seit 2003 ist er Leiter des Fachgebiets Vegetationstechnik und Pflanzgestaltung an der TU Berlin. 

Seine Arbeitsschwerpunkte sind Theorie in der Pflanzplanung, extensive Staudenverwendung, Umgang mit Spontanvegetation, Grünflächenmanagement, Gestaltung Urbane Natur, historische Pflanzenverwendung, Bäume im Klimawandel

Derzeit führt er Forschungsprojekte zur Schädigung von Gehölzen in historischen Parks infolge des Klimawandels durch.

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