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TU Berlin

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Forschung

Achter TU-Satellit im All

Montag, 12. Oktober 2009

Der Kleinsatellit BESAT wiegt nur ein Kilo
Lupe

Der an der TU Berlin unter Leitung des Raumfahrttechnik-Experten Prof. Dr. Klaus Brieß konstruierte Picosatellit BEESAT schwebt seit dem 23. September in 730 Kilometer Höhe. Das TU-Raumflugkontrollzentrum an der Marchstraße konnte bereits wenige Stunden nach dem Start in Indien Funkkontakt aufnehmen. Zahlreiche Studierende waren an dem Bau des kleinen Würfels beteiligt. BEESAT ist der achte TU-Satellit und enthält zahlreiche Neuentwicklungen.

Insbesondere soll der Kleinsatellit BEESAT mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern neu entwickelte Reaktionsräder im All testen. Sie richten den Satelliten bei einer Geschwindigkeit von sieben Kilometern pro Sekunde in der Schwerelosigkeit exakt aus. Drei dieser vom TU-Fachgebiet gemeinsam mit der Industrie entwickelten Räder sind an dem Satelliten installiert. Damit kann er sich um die eigene Achse drehen. In diesem kleinen Maßstab gab es die Reaktionsräder bislang noch nicht. BEESAT ist der erste Picosatellit, der durch dieses Drei-Achsen-System stabilisiert wird. Außerdem sind viele Systeme der Steuerung und der Kommunikation trotz der geringen Größe des Satelliten doppelt installiert, sodass er äußerst fehlertolerant ist. Das Projekt wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) gefördert. Der Bau von Kleinsatelliten hat an der TU Berlin eine lange Tradition, zu der die sieben bereits im All befindlichen TUBSAT-Satelliten gehören.

tui / Quelle: "TU intern", 10/2009

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