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TU Berlin

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Sprache und Kommunikation

Herzlich willkommen!

Im Folgenden können Sie sich zunächst anhand einer Kurzbeschreibung über Inhalte und Qualifikationsziele des forschungsorientierten Masterstudiengangs Sprache und Kommunikation informieren.
Für diejenigen, die mehr wissen oder sich bewerben möchten, haben wir des Weiteren auch zum Downloaden ein Informationspaket zusammengestellt, das neben den Zugangsbedingungen und -verfahren auch die geltende Studien- und Prüfungsordnung inklusive Musterstudienverläufen und die Modulkataloge enthält, die Ihnen einen detaillierten Überblick darüber vermitteln, welche Inhalte und Qualifikationsziele Ihnen das Studium vermittelt und welche Leistungsanforderungen Sie erwarten. Sie haben ferner die Möglichkeit, das semesteraktuelle Lehrangebot einzusehen.
Unter den Quicklinks sind wichtige AnsprechpartnerInnen und Servicestellen verlinkt, die Sie bei Ihren weiteren Schritten gerne beraten und unterstützen.

Ihr
Referat für Studium und Lehre

Studiengangsprofil
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Sprache und Kommunikation (M.A.) beschäftigt sich mit der kommunikations- und kognitionswissenschaftlichen Fundierung von Sprache und anderen, nicht-sprachlichen Zeichenprozessen. Da Sprache und Sprechen auf verschiedenen Ebenen empirisch zugänglich sind, schließt ihre Erforschung die Zusammenarbeit mit zahlreichen kognitionsbezogenen Disziplinen und eine große methodologische Vielfalt ein. Ein weitreichendes Verstehen der strukturellen Eigenschaften der menschlichen Sprache, ihrer kognitiven und sozialen Funktionen, ihrer Varianz, ihrer Entwicklung in Erwerb und Wandel, ihres neuronalen Substrats und ihrer Verarbeitung ist Voraussetzung für die experimentelle Erprobung und praktische Anwendung erklärender Theorien.
 
Aufbauend auf einer gemeinsamen Basis, ermöglicht das Studium komplementäre Spezialisierungen im Rahmen der Schwerpunkte Kognitive Medienlinguistik und Angewandte Kommunikations- und Sprachwissenschaft. Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit, durch die Wahl aus einem umfangreichen Angebot von Modulen fachnaher Disziplinen (wie beispielsweise Kognitionspsychologie, Technische Akustik, Audiokommunikation, Mensch-Maschine-Systeme, Medienwissenschaft) eigene Schwerpunkte zu setzen.
 
Im Schwerpunkt Kognitive Medienlinguistik untersuchen Sie im theoretisch-methodischen Rahmen der kognitiven Linguistik, wie Sprache in ihrer Doppelfunktion als kognitives Kenntnissystem und kommunikatives Instrument Bewusstseinsinhalte vermittelt (z. B. in der politischen Kommunikation), wie sie in der Medienberichterstattung Meinungsbildungsprozesse steuert, persuasiv Begehrlichkeiten weckt (etwa in der Werbung) und emotionale Vorurteile wie Rassismus, Extremismus und Antisemitismus transportiert bzw. schürt. Besonderes Augenmerk liegt auf den Zusammenhängen sozialer, kognitiver und emotiver Aspekte von Sprache und Sprachgebrauch in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Praxisfeldern. Der Zugriff auf das Thema Sprache und Kommunikation in medialen Kontexten, insbesondere auch in den Neuen Medien, ist empirie- und anwendungsorientiert und schließt vielfache transdisziplinäre Bezüge etwa zur Kognitionspsychologie und zur Medienwissenschaft ein.
 
Im Zentrum des Schwerpunktes Angewandte Kommunikations- und Sprachwissenschaft steht das Wirkungsgefüge mündlicher Kommunikation in der audiovisuellen Medienwelt. Sie untersuchen die Wirkung von Stimme und analysieren die Sprechweise z.B. von Politikern, Nachrichtensprechern, Moderatoren oder Synchronsprechern unter psychologischen und sprechwissenschaftlichen Gesichtspunkten. Die Erforschung der Wirkung gesprochener Sprache erstreckt sich aber auch auf die Alltagskommunikation im nicht öffentlichen Raum. Hierbei stehen emotionale Zustände von Sprechern und deren Persönlichkeitsmerkmale im Vordergrund der Stimm- und Sprechanalysen. Eine weitere Anwendung der Analyse sprecherbezogener Merkmale besteht in der Identifikation von Personen im Rahmen von forensischen Fragestellungen (z.B. Identifikation von Anrufern bei polizeilichen Ermittlungen oder der Feststellung von Sprecheridentitäten in gerichtlichen Gutachten). In diesem Schwerpunkt erforschen und entwickeln Sie  auch qualitative und quantitative Verfahren zur Erstellung, Bearbeitung und Auswertung großer schriftsprachlicher Datenmengen betrieben. Hierbei steht die Entwicklung von korpuslinguistischen Technologien zur Erschließung von nicht-alphabetischen Schriftsystemen sowie die Entwicklung von semantischen Wortnetzen und lexikalischen Datenbanken im Vordergrund.
 
Die vielfältige Methodenkompetenz befähigt Sie als Absolventin bzw. Absolvent zu großer Flexibilität. Aus den fachwissenschaftlichen Schwerpunkten ergeben sich u. a. folgende Berufsfelder:

  • Sprechwissenschaftliche Beratung im Hörfunk und Fernsehen sowie Tätigkeit als Sprechtrainer/innen
  • Tätigkeiten im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit z.B. als Pressesprecher/in
  • Erstellen von Sprechwirkungsanalysen im Rahmen politischer und betrieblicher Kommunikation sowie in Meinungsforschungsinstituten.
  • Tätigkeit im Bereich internationaler wirtschaftlicher und kultureller Kommunikation sowie in Kulturverwaltungen
  • Experten/Expertinnen für Sprachsignalverarbeitung im Rahmen der Telekommunikation
  • Tätigkeit in der Kriminaltechnik (Abteilung Sprecheridentifikation)
  • Maschinelle Sprachverarbeitung
  • Tätigkeit in Software-Firmen und Verlagen (Lehrmittel, Lexika)
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Organisatorische und redaktionelle Tätigkeiten in Medienorganisationen (z. B. (Zeitungs-)Verlage, Fernseh- und Rundfunkanstalten, Nachrichtenagenturen, Online-Redaktionen)
  • Politische Kommunikation
  • Unternehmenskommunikation
  • Kommunikationstraining
  • Social Media Management
  • Medienspezifisches Projektmanagement sowie Ideen- und Konzeptentwicklung
  • Meinungsforschung
  • Tätigkeit in wissenschaftlichen Einrichtungen.
 
Informationen zum Studium
Ordnung zur Regelung des allgemeinen Studien- und Prüfungsverfahrens (AllgStuPO) (PDF, 321,2 KB)
Für Studierende, die ihr Studium der Sprache und Kommunikation erstmalig ab Wintersemester 2015/16 aufnehmen, gelten die Studien- und Prüfungsordnung und die Modulkataloge 2015.
Zugangs- und Zulassungsordnung (2015) (PDF, 42,8 KB)
Studien- und Prüfungsordnung (2015) (PDF, 480,3 KB)
Modulkatalog 2015 (WiSe 2015/16) (PDF, 1,9 MB)
Modulkatalog Freie Wahl (SoSe 2015) (PDF, 1,1 MB)
Für Studierende, die bereits vor dem Wintersemester 2014/15 im Masterstudium Kommunikation und Sprache mit dem Schwerpunkt Sprach- und Kommunikationswissenschaft immatrikuliert waren, gelten die Studien- und Prüfungsordung und die Modulkataloge 2011. Sie können jedoch entscheiden, ob Sie in die neue Studienordnung wechseln möchten. In diesem Fall müssen Sie Ihre Entscheidung für einen Wechsel mit der Anmeldung zur nächsten Modulprüfung dem zentralen Prüfungsamt schriftlich mitteilen.
Studien- und Prüfungsordnung (2011) (PDF, 424,7 KB)
Modulkatalog 2011 (SoSe 2015) (PDF, 186,6 KB)
Modulkatalog Freie Profilbildung 2009 (WiSe 2014/15) (PDF, 380,1 KB)
Lehrangebot SoSe 2015
Leitfaden zum Masterstudium (PDF, 269,2 KB)
Beratungsangebote/Ansprechpartner (PDF, 448,0 KB)