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TU Berlin

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Fakultät III Prozesswissenschaften

Newsletter Fakultät III

Der Newsletter erscheint jeden zweiten Monat:

TUB Newsletter Fakultät III - Nr. 20 - Dezember - 2016 (PDF, 2,3 MB)

Newsletter kompakt - Personalia

Lebensmitteltechnologe Prof. Dr. Hubert Olbrich - 65jähriges Promotions-Jubiläum

Prof. Dr. Hubert Olbrich (Jg. 1924) hat am 26.04.2017 sein 65jähriges Promotions-Jubiläum begangen. Seit 1951 war er als Doktorand an der damaligen Fakultät für Landbau, Lehrstuhl für Gärungsgewerbe, als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Habilitand (Habilitationsschrift „Zu den Epochen der Melasseerzeugung“) und schließlich als Professor für Melasse- und Bagassetechnik mit der TU verbunden. Er hat u.a. ein Jura-Studium als Rechtsassessor abgeschlossen, war langjähriger Leiter des Berliner Zuckermuseums und hat zwei Bundesverdienstkreuze verliehen bekommen. Bis heute publiziert er zum Thema Zucker.

Jahrestreffen des BMBF-Kompetenzclusters Ernährungsforschung Berlin-Potsdam „NutriAct“ - Nachwuchswissenschaftlerin der Lebensmitteltechnologie ausgezeichnet

Am 08. 11. 2016 fand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Rehbrücke unter Beteiligung von Wissenschaft und Industrie das 2. Jahrestreffen des Kompetenzclusters der Ernährungsforschung Berlin-Potsdam statt. Die Fakultät III ist mit vier Fachgebieten des Instituts für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie an diesem Projekt beteiligt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Vortrag von Martina Klost vom Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften zur Funktionalisierung von Erbsenprotein als bester Nachwuchsbeitrag ausgezeichnet.

Preise der Greif Stiftung Deutschland für die besten Masterarbeiten an den Fachgebieten Exergiebasierte Methoden für kältetechnische Systeme und Energietechnik und Umweltschutz

Den ersten Preis für die besten Masterarbeiten der Greif Stiftung im Bereich Energietechnik teilen sich Edgar Cano mit seiner Arbeit zum Thema „Evaluation of LNG plants using extended exergy-based methods“ (FG Exergiebasierte Methoden für kältetechnische Systeme) und Niklas Wolf mit seiner Arbeit zum Thema „Effizienzsteigerung der Energieversorgung eines Chemiestandortes durch Integration der Niedertemperaturabwärme eines Industriekraftwerkes“ (FG Energietechnik und Umweltschutz).

Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie erfolgreich im Berliner Chancengleichheitsprogramm

Das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) wurde 2001 vom Berliner Senat eingerichtet und hat sich seitdem zu einem bedeutsamen Instrument der Hochschulgleichstellungspolitik entwickelt. Das Programm fördert die berufliche Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen und die Verstetigung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn. Im Rahmen der letzten Ausschreibung konnte das Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften unter der Leitung von Prof. Drusch erfolgreich eine W1-Professur mit der Denomination „Food Colloids“ einwerben.

Fachgebiet Medizinische Biotechnologie gewinnt Platz beim „Forum Junge Spitzenforscher 2016“

Dr. Lutz Kloke vom Fachgebiet Medizinische Biotechnologie gewinnt den 3. Platz mit seinem Beitrag „The Organ Generator - Computer aided Biology Design” beim „Forum Junge Spitzenforscher 2016“. Der diesjährige Wissenschaftswettbewerb wurde zum vierten Mal von der Stiftung Industrieforschung in Kooperation mit der Humboldt-Innovation GmbH ausgerichtet. Die Forschungsarbeiten zum Fokusthema
„Digitalisierung in den Lebenswissenschaften“ wurden auf den ersten drei Plätzen mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

DVGW-Studienpreis Wasser 2016 am Fachgebiet Wasserreinhaltung

Uranchimeg Bayarsaikhan hat für ihre Diplomarbeit mit dem Thema „Investigating the impact of particulate organic matter on the oxygen depletion during bank filtration“, welche am Fachgebiet Wasserreinhaltung erarbeitet wurde, den DVGW-Studienpreis Wasser 2016 erhalten. Sie gehört zu den drei Studienpreisträger/innen in der Kategorie Wasser. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. verleiht zur Förderung des Nachwuchses im Energie- und Wasserfach diesen Studienpreis im Gesamtwert von 10.000 Euro. Ziel ist eine Nachwuchssicherung, die Studierende für das Wasser- und Gasfach begeistert sowie den Informationsaustausch unter den Absolvent/innen fördert.

Newsletter kompakt - Forschung

Gründung des Netzwerkes Bio-PAT Berlin-Brandenburg und Eröffnung des neuen Technikums mit dem Zukunftslabor am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik

Lupe

Das Netzwerk Bio-PAT BB wurde am 07.12.2016 mit einem Symposium offiziell gegründet. Begleitet wurde das Event durch die feierliche Eröffnung der neu gestalteten Labore am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik. Mit dem neu eingerichteten „Zukunftslabor“ wird ein wesentlicher Beitrag zur Berücksichtigung gestiegener Möglichkeiten der Automatisierung in der Bioprozessentwicklung in Forschung und Lehre geleistet. Partner des Netzwerkes sind u.a. die Beuth Hochschule für Technik Berlin, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie, das Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung IAP oder das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

KMU-Innovativ Förderung für das Verbundprojekt “Biogene Polymerkondensate für den Einsatz in der Grundwassersanierung und im Trinkwasserschutz (BIOKON)” am Fachgebiet Anlagen- und Sicherheitstechnik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert für die nächsten drei Jahre unter der Federführung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) das Verbundprojekt “Biogene Polymerkondensate für den Einsatz in der Grundwassersanierung und im Trinkwasserschutz (BIOKON)” am Fachgebiet Anlagen- und Sicherheitstechnik (Prof. Schwarze) mit über 300.000 Euro. Die Verbundpartner sind Sensatec GmbH (Kiel) und GEOlogik (Münster) sowie BIOSID Deutschland (Köln). Ziel des Projektes ist die Entfernung von CKWs und PFTs aus Gewässern mit Hilfe von biogenen Polymerkondensaten.

EU Förderprogramm Horizon 2020 - Projekt LIPES am Fachgebiet Verfahrenstechnik

Im Rahmen des EU Förderprogrammes Horizon 2020 konzentriert sich das LIPES Projekt (Life Integrated Process for the Enzymatic Splitting of Triglycerides) auf die Entwicklung eines Prozesses zur enzymatischen Umwandlung von nachwachsenden Rohstoffen in wertvolle Chemikalien. In einem Zeitraum von fünf Jahren (2016 bis 2021) wird die enzymatische Hydrolyse von Triglyzeriden aus Pflanzenölen von einem 13 L Labormaßstab auf den 5 m³ Pilotmaßstab vergrößert, um eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung des enzymatischen Prozesses im Vergleich zu konventionellen, thermischen Verfahren durchzuführen.

DFG Förderung am Fachgebiet Metallische Werkstoffe für das Projekt „CVD-Werkzeugbeschichtungen“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird von 2017 bis 2020 das Verbundprojekt „Herstellung von prozesssicheren CVD-diamantbeschichteten Werkzeugen“ am Fachgebiet Metallische Werkstoffe mit mehr als 240.000 Euro fördern. Ziel des Vorhabens ist es, CVD-diamantbeschichtete Werkzeuge mit hoher Prozesssicherheit herzustellen.

DFG-Förderung am Fachgebiet Struktur und Eigenschaften von Materialien für das Projekt „Co-Basis Superlegierungen“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird von 2017 bis 2020 das Projekt „Potential von Co-Basis Superlegierungen: Hierarchische Mikrostrukturen und nanomechanische Eigenschaften von Co3(Al,W)“ am Fachgebiet Struktur und Eigenschaften von Materialien mit mehr als 250.000 Euro fördern. Ziel dieses Projektes ist es, die Bildung und die Evolution hierarchischer Mikrostrukturen und deren Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften besser zu verstehen um daraus mittelfristig Verbesserungen für Co-Basis Legierungen ableiten zu können.

Newsletter kompakt - Verschiedenes

Solar Powers e.V. „Sonne fördert Bildung“ - aktueller Stand

Lupe

Solar Powers ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet aus dem Studierendenprojekt „Erneuerbare Energien für die TU – eine Machbarkeitsstudie“ und dem Folgeprojekt „Solar Powers“ des Energieseminars an der TU Berlin. Die Beteiligten kommen aus verschiedenen Universitäten, Hochschulen, Fakultäten und Fachbereichen und arbeiten in einem interdisziplinären Team auf ehrenamtlicher Basis an dem Projektabschluss „Sonne fördert Bildung“. Nach 2,5 Jahren Planungsarbeiten hat die Umsetzungsphase begonnen. Solar Powers e.V. hat am 14.11.2016 mit dem Bau der ersten Photovoltaikanlage auf den Dächern der TU Berlin begonnen, der Baufortschritt liegt bei ca. 90%. Die Inbetriebnahme der Anlage ist vom Stromnetz Berlin abhängig, aber es wird hoffentlich bald der erste Solar Powers Strom in das Universitäts-Stromnetz gespeist werden können.

„Studends meet Industry“ Informationstag am Fachgebiet Dynamik & Betrieb technischer Anlagen

Lupe

Das Fachgebiet Dynamik & Betrieb technischer Anlagen hat am 24.11.2016 auf Initiative der Stiftung zur Förderung des Kokereiwesens in Technik und Wissenschaft einen Informationstag organisiert, bei dem sich Studierende über Berufsaussichten, aktuelle Trends und Perspektiven in der Stahlindustrie, Kokereitechnik und im Großanlagenbau informieren konnten. Zahlreiche Vertreter/innen aus Industrie und Forschung haben in interessanten Vorträgen über aktuelle praxisbezogene und wissenschaftliche Fragestellungen aber auch über erste Berufserfahrungen informiert. In Diskussionsrunden und beim geselligen Beisammensein konnten sich die Studierenden über berufliche Perspektiven informieren, aktuelle technische Entwicklung diskutieren und neue Kontakte in Industrie und Wissenschaft knüpfen. Die Veranstaltung ist auf reges Interesse gestoßen und soll zu gegebener Zeit wiederholt werden.

Neues aus dem Energieseminar

Das Energieseminar am Institut für Energietechnik organisiert jedes Semester fünf interdisziplinäre Projekte, in denen Studierende selbstständig Themen aus dem Bereich Energie-Umwelt-Gesellschaft bearbeiten können. Eine inhaltlich breite und interdisziplinäre Diskussion ist dabei genauso wichtig wie das Ausprobieren und Erleben gemeinsamer Gruppenarbeit. Die Gruppen bestehen aus ca. 8 Studierenden und 2 wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen aus verschiedenen Fachrichtungen. Entstanden ist das Energieseminar vor über 30 Jahren. Die beiden Ausgangspunkte – erneuerbare Energien und Lehrformen abseits des Frontalunterrichts – sind heute noch genauso aktuell. Die oft auch politischen Diskussionen sollen immer wieder in die Universität getragen werden, diese betreffen nicht nur den thematischen Schwerpunkt des Energieseminars, sondern auch alternative Lehr- und Lernformen sowie Möglichkeiten des hierarchiefreien Zusammenarbeitens.

Im Wintersemester 2017/18 finden folgende Projekte statt:
• Energie und Umwelt in Charlottenburg – deine interaktive Karte
• Fahrradschrauber/innen – Seminar
• Energieeffizient kochen – (Mikro)Vergaser selber bauen
• Der Stirlingmotor – Ausgestorben & Wiederentdeckt?
• Stadtwerke – Teil deines Lebens

Am 10.02.2017 findet ab 16:00 Uhr im KT Gebäude eine Abschlusspräsentation
mit der Vorstellung der einzelnen Projektergebnisse aus dem Wintersemester
2016/17 statt.

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