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TU Berlin

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Fakultät III Prozesswissenschaften

Newsletter Fakultät III

Der Newsletter erscheint jeden zweiten Monat:

TUB Newsletter Fakultät III - Nr. 21 - Februar - 2017 (PDF, 1,2 MB)

Nachruf - Fakultät III trauert um Thomas Siegl

Am 26. Dezember 2016 ist völlig unerwartet im Alter von gerade 59 Jahren unser Mitarbeiter Thomas Siegl verstorben. Er war seit 1987, fast 30 Jahre lang, als Messtechniker besonders für die Praktikumsanlagen des Fachgebietes Maschinen- und Energieanlagentechnik zuständig.

Unsere große und herzliche Anteilnahme gilt Frau Gavirey und der Familie. Das Fachgebiet als auch die Fakultät III wird Herrn Siegl ein ehrendes Andenken bewahren.

Newsletter kompakt - Personalia

Förderpreis der Bäcker-Innung Berlin für Masterarbeit am Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften

VL: Prof. Meuser, M.Sc. Vasil`eva, Prof. Springer, Verbandsvorsitzender Herr Blauert, M.Sc. Paffhausen, Dipl.-Ing. Schramm
Lupe

Anlässlich der 46. wissenschaftlichen Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung e.V. wurde Frau Elena Vasil´eva am 18.01.2017 der Förderpreis der Bäcker-Innung Berlin verliehen. Der Preis würdigt die wissenschaftliche Leistung ihrer Masterarbeit zum Thema „Modelluntersuchungen zur Milchsäurefermentation von Haferproteinkonzentrat“, welche sie am Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und –materialwissenschaften angefertigt hat. Die Masterarbeit ist eingebettet in das ERANET SUSFOOD Projekt „OATPRO – Engineering of oat proteins: a consumer driven sustainable food development process“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, vertreten durch die Projektträgerin Forschungszentrum Jülich GmbH.

Erster Preis beim 8. Veolia PraxisCamp Wasser für Studierende am Fachgebiet Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie

Gewinnerteam mit Unternehmenspate
Lupe

Unter dem Thema „Urbane Regenwasserbewirtschaftung. Wirtschaftliche Lösungen im Spannungs-feld von Gewässerqualität, Stadtklima und Überflutungsschutz“ sind studentische Teams beim 8. Veolia PraxisCamp: „Energie erzeugen und das Stadtklima verbessern – mit Regenwasser“ in einem Ideen-Wettbewerb gegeneinander angetreten. Anfang Dezember 2016 kamen drei Teams der TU Berlin, FH Münster und FH Aachen zum PraxisCamp in Braunschweig zusammen, um ihre Ideen mit jeweils einer/m Paten/in aus einem Unternehmen weiterzuentwickeln. Gewonnen haben die Studierenden Paul Genz, Felix Kaiser, Janosch Radermacher und Gabriel von Müller des Masterstudiengangs Technischer Umweltschutz mit ihrem Konzept für eine urbane Regenwasserbewirtschaftung in Kombination mit Pumpspeicher, kurz: URewaPU.

Newsletter kompakt - Forschung

BMWi-Förderung am Fachgebiet Gebäude-Energie-Systeme für das Verbundprojekt „AutoEnEff“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms das Projekt „AutoEnEff: Automatisierte Energie-Effizienzsteigerungen durch selbsttätige Regelparameteroptimierung im laufenden Betrieb“ am Fachgebiet Gebäude-Energie-Systeme mit über 600.000,00 Euro bei einer Laufzeit von 3 Jahren. In allen Gebäude-Energie-Anlagen werden verschiedenste Teilkomponenten, wie Wärmeerzeuger, Pufferspeicher oder Heizkörper, zu Gesamtanlagen kombiniert. Jede Teilkomponente wird hierbei durch dedizierte Regelungs- und Steuerungskomponenten beeinflusst. Um einen energieeffizienten Betrieb der Gesamtanlage zu gewährleisten, ist es vonnöten, alle Regelungs- und Steuerungskomponenten aufeinander abzustimmen. Dies ist jedoch aufgrund der steigenden Komplexität der Anlagensysteme und der äußeren Einflüsse, die auf die Anlagensysteme einwirken, nicht mehr manuell durchführbar. Aus diesem Zusammenhang resultiert ein Defizit in der Betriebseffizienz im Bereich der Gebäude-Energie-Anlagen, der laut EnBop (Energetische Betriebsoptimierung) mit 10 bis 20 % beziffert wird. Bei einem Endenergieverbrauch in Deutschland, der laut Energieeffizienzstrategie der Bundesregierung im Gebäudebereich bei rund 35 % liegt, ergibt sich somit durch die Betriebseffizienzsteigerung ein erhebliches Optimierungspotential zur Senkung des Endenergieverbrauchs. Um dieses Potential nutzbar zu machen, bieten sich nur ganzheitliche Lösungen an, die automatisiert und während des Betriebs die Teilkomponenten aufeinander abstimmen. Ein neues Verfahren stellt hierbei das Forschungsvorhaben Auto-EnEff dar, das speziell auf Gebäude-Energie-Anlagen ausgerichtet ist.

EFRE/BENE – Förderung am Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik für das Verbundprojekt „Engito“

Im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) wird am Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik das Projekt „Energieeinsparung durch gering-investive technische und organisatorische Maßnahmen in komplexen Wärme- und Kälteanlagen“ (Engito) für die nächsten drei Jahre mit über 490.000,00 Euro gefördert. BENE wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert, Projektträgerin ist die Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH. Innerhalb des Projektes wird der Prozess zur Identifikation von geeigneten Energie- und CO2-Einsparmaßnahmen in komplexen, multivalenten Anlagensystemen analysiert und optimiert. Das konkrete Einsparpotenzial der identifizierten Maßnahmen wird durch ingenieur- und sozialwissenschaftliche Untersuchungen in etwa 35 Liegenschaften mit unterschiedlicher Technikausstattung analysiert werden.

Start des Verbundprojektes „WindNODE“ am Fachgebiet Energiesysteme

Fachliche Diskussionen in den Arbeitspaketen zum Projektauftakt
Lupe
Boris Schucht, Vorsitzender der Geschäftsführung von Konsortialführer 50 Hertz, bei der Eröffnungsrede des Festaktes
Lupe

Im Januar 2017 feierte das Fachgebiet Energiesysteme mit einem Konsortialtreffen den Projektauftakt für „WindNODE“. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das BMWi fördert SINTEG mit insgesamt 230 Millionen Euro für die Schaffung von fünf Modellregionen in Deutschland, die eine umfassende intelligente Vernetzung aller Teilnehmenden im Energiesystem, von der Produktion bis zur endverbrauchenden Stelle, ermöglichen sollen. In „WindNODE“, der Modellregion Nordostdeutschland, fließen ca. 36 Millionen Euro der Gesamtfördersumme. Im Konsortium arbeiten ca. 50 führende Unternehmen der Energiewirtschaft, der Informations- und Kommunikationstechnik mit vielfältigen Energienutzer/innen aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten aus allen sechs nordostdeutschen Bundesländern zusammen. Aus dem Hochschulbereich sind neben der TU Berlin auch die BTU Cottbus, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Universitäten aus Magdeburg und Leipzig, die Fraunhofer-Gesellschaft e.V. und viele mehr dabei. Verbundkoordinatorin ist die 50Hertz Transmission GmbH sowie ein Lenkungskreis, u.a. bestehend aus den Unternehmen Siemens und Stromnetz Berlin. Das Fachgebiet Energiesysteme war unter der Leitung von Prof. Dr. Erdmann in Form des als Gesamtprojektleiter zu „50Hertz“ gewechselten Dipl.-Ing. Markus Graebig eine der treibenden Kräfte bei der Entstehung des Projektes.

DFG-Förderung am Fachgebiet Bioanalytik für das Projekt „photoCLMS“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt „Photo Cross-linking / mass spectrometry (CLMS) – Eine neue Technologie zur Bestimmung von Proteinstrukturen“ von 2017 bis 2020 mit über 270.000,00 Euro. Dieses Projekt entwickelt eine Strukturbestimmungsmethode, um Proteine zu analysieren, welche mit etablierten Methoden nicht untersucht werden können. Dies wird durch experimentelle Techniken ermöglicht, die cross-link Daten mit hoher Dichte erzeugen sowie durch Algorithmen, die diese Daten interpretieren.

Newsletter kompakt - Verschiedenes

Verlagerung des Fachgebietes „Ökologische Wirkungsforschung und Ökotoxikologie“ von der Fakultät VI in die Fakultät III

Das Fachgebiet „Ökologische Wirkungsforschung und Ökotoxikologie“ gehört seit dem 01.01.2017 zum Institut für Biotechnologie, es wurde von der Fakultät VI in die Fakultät III verlagert. Die Professur wird für die Dauer der Besetzung mit Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima als Strukturprofessur an der Fakultät III geführt und geht nach dem Ausscheiden von Prof. Pflugmacher Lima an die Fakultät VI zurück. Das Fachgebiet wurde im Jahr 2010 durch Prof. Pflugmacher Lima eingeführt, geforscht wird hauptsächlich zum Thema aquatische Ökotoxikologie.

Neuer Studiengang „Brauwesen“ (B.Eng.) am Fachgebiet Brauwesen

Ab dem Wintersemester 2017/18 wird voraussichtlich der Studiengang „Brauwesen“ (Bachelor of Engineering) mit zunächst 20 Studienplätzen am Fachgebiet Brauwesen angeboten. Mit diesem Studiengang ersetzt die Fakultät III gemeinsam mit dem Fachgebiet Brauwesen das ehemalige „Brautechnische Fachstudium“ (Diplom-Braumeister/in), das gemäß dem Berliner Hochschulgesetz als Diplomstudiengang  nicht mehr weitergeführt werden kann.  Die Studien- und Prüfungsordnung des B.Eng. „Brauwesen“ hat den Gremienweg der TU Berlin erfolgreich durchlaufen und liegt derzeit zur Genehmigung der Berliner Senatsverwaltung vor; durch die nachfolgende Veröffentlichung im Amtsblatt der TU Berlin tritt sie in Kraft. Der Studiengang B.Eng. „Brauwesen“ besitzt im Vergleich zum Bachelor of Science (B.Sc.) „Brauerei- und Getränketechnologie“ mehr Praxisanteile. Das Industriepraktikum inkl. eines praktikumsbegleitenden Moduls erstreckt sich auf die ersten beiden Semester, eine abgeschlossene Berufsausbildung zur/m Brauer/in und Mälzer/in  wird auf diese einjährige Praxisphase anerkannt. Diese Bewerber/innen können direkt in das 3. Fachsemester einsteigen. Der B.Sc. „Brauerei- und Getränketechnologie“ wird weiterhin unverändert angeboten. Der neuentwickelte Bachelorstudiengang „Brauwesen“ ermöglicht durch die Bandbreite der vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten sowie den hohen Praxisanteil einen direkten Berufseinstieg. Er  ist nicht als konsekutiver Studiengang ausgelegt. Eine Zulassung zum Studiengang Master of Science (M.Sc.) „Brauerei- und Getränketechnologie“ ist jedoch mit dem Nachweis zusätzlich zu erwerbender fachwissenschaftlicher Voraussetzungen möglich.

Fachgebiet Dynamik und Betrieb technischer Anlagen: Exkursion zur Dow Olefinverbund GmbH in Böhlen

Lupe

Am 11.01.2017 besuchten wissenschaftliche Mitarbeiter/innen des Fachgebiets Dynamik und Betrieb technischer Anlagen gemeinsam mit Studierenden die Dow Olefinverbund GmbH am Standort Böhlen, wo ein ehemaliger Doktorand des Fachgebiets beschäftigt ist. Der Standort Böhlen ist mit seiner Steam-Cracking Anlage Ausgangspunkt und Herzstück für den Verbundstandort Dow Central Germany mit weiteren Werken in Teutschenthal, Schkopau und Leuna. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Grundchemikalien wie Acrylsäure, Anilin, Polyethylen und Polystyrol. Diese werden im Alltag zum Beispiel in Hygieneartikeln, Lacken, als Dämmmaterialien oder Verpackungsmaterialien eingesetzt. Durch den Besuch konnten die Studierenden einen Einblick in den Ingenieursalltag gewinnen und mit Beschäftigten der Dow Olefinverbund GmbH ins Gespräch kommen. Im Rahmen eines Fachvortrages und der Anlagenbegehung lernten die Teilnehmer/innen die Anwendung komplexer Methoden, wie der Advanced Process Control, in der Praxis kennen und bekamen nicht zuletzt einen Eindruck über die Dimensionen einer Produktionsanlage außerhalb des Unilabors. Aufgrund der positiven Resonanz seitens der Studierenden und seitens der Dow Olefinverbund GmbH soll die Exkursion bereits in diesem Sommersemester erneut stattfinden.

Projekt Prozessingenieurwissenschaften (PIW) – Durchlauf 2016/17

Das Erstsemesterprojekt PIW soll die Motivation der Studierenden für Studium und Beruf stärken. Durch einen frühzeitigen Kontakt zum späteren Aufgabengebiet und ein frühzeitiges Kennenlernen von team- und projektorientiertem Arbeiten können die Studierenden die Vielfalt ihrer Studienfächer selbst erforschen. Dabei werden ihnen ingenieurtypische Arbeitsmethoden und Herangehensweisen vermittelt sowie eine Perspektive auf das weitere Studium eröffnet. Jedes Institut bietet im PIW mehrere fachspezifische Projekte an. Das soll die Neugierde auf die kommenden Studieninhalte wecken und die Studienstruktur erklären, insbesondere, warum das Studium mit mathematischen sowie natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen beginnt. Im Wintersemester 2016/17 haben wieder mehr als 400 Studierende in über 40 Projekten am PIW teilgenommen.

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