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Nachruf Professor Dr. Werner Baltes
Am 7. Mai 2013 ist Herr Professor Dr. Werner Baltes im Alter von 83 Jahren verstorben. Werner Baltes übernahm 1973 an der Technischen Universität Berlin den Lehrstuhl für Lebensmittelchemie am Fachbereich 15 Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie (heute: Fakultät III Prozesswissenschaften), den er bis zu seiner Emeritierung 1997 innehatte.
Professor Baltes war ein national und international anerkannter Wissenschaftler, dessen Name untrennbar mit der Maillard-Reaktion verbunden ist. Hier war es gerade die Bildung von Farbstoffen und Aromastoffen, die im Zentrum seiner Forschung stand und die er mit modernen Methoden der Lebensmittelanalytik bearbeitet hat.
In seiner Tätigkeit als Hochschullehrer galt seine besondere Aufmerksamkeit der Ausbildung fachkompetenter Lebensmittelchemiker und Lebensmittelchemikerinnen und so können mehrere Generationen von Studierenden auf ihren Professor und eine Vielzahl von Doktoranden und Habilitanden auf ihren einfühlsamen Mentor zurückblicken. Darüber hinaus verfasste er das äußerst erfolgreiche und in Studierendenkreisen geschätzte Lehrbuch „Lebensmittelchemie“, das bereits in der 7. Auflage erschienen ist, und gab ein Methodenbuch der schnellen Lebensmittelanalytik heraus.
Professor Baltes engagierte sich zudem in diversen Gremien und Verbänden. So war er Dekan des Fachbereiches 15 der TU Berlin und leitete sechs Jahre lang als Vorsitzender die Geschicke der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG). Auch auf europäischer Ebene hat er sich äußerst verdient gemacht, insbesondere bei der Gründung und inhaltlichen Gestaltung der EURO FOOD CHEM-Konferenzen. Er war lange Jahre Mitglied des Bundesgesundheitsrates des Bundesministeriums für Gesundheit und wurde 1989 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker verlieh ihm zudem 1990 die Joseph-König-Gedenkmünze.
Wir werden Herrn Professor Werner Baltes ein ehrendes Andenken bewahren.
Über uns
Die Fakultät III: Prozesswissenschaften vereint Biotechnologen, Energie- und Verfahrenstechniker, Lebensmittelchemiker und –technologen, Technische Umweltschützer und Werkstoffwissenschaftler unter einem Dach. Damit bietet sie ein national wie international einzigartiges Bildungs- und Forschungsangebot im Bereich der prozessorientierten Wissenschaftsdisziplinen. Zusätzlich den über 30 planmäßigen Professuren und 112 Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt die Fakultät über Stiftungsprofessuren und Sonderprofessuren, die zusammen mit Privatdozenten und Lehrbeauftragten aus der Praxis das Spektrum der Fakultät III mit weiteren Spezialthemen bereichern. Gegenwärtig hat die Fakultät eine einmalige Chance: in mehreren Bereichen beruft sie ihre Professorinnen und Professoren ganz neu. Gleichzeitig werden Lehre und Forschung nach den Anforderungen des Arbeitsmarktes der Zukunft neu ausgerichtet.
Ihr Leitthema lautet: „Ressourceneffizienz für Prozesse und Produkte“. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, effiziente Wandlungs- und Transportprozesse zu bestimmen: Prozesse und Produkte von und mit Energie und Stoffen in den Tätigkeitsfeldern Chemische Güter, Werkstoffe, Biotechnologische Produkte, Energie und Energieträger, Lebens- und Futtermittel sowie Bedarfsgegenstände und Umweltmedien.
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über unsere Fakultät geben. Die Seiten Organisation und Dekanat/Leitung vermitteln Ihnen Auskünfte über den Aufbau und die Leitungsangehörigen der Fakultät. Die Informationen über Kennzahlen sowie Kooperationen finden Sie unter Fakultät in Zahlen und Partner. Die Standorte zeigen Ihnen, wo Sie uns finden. Unsere Lehr- und Studienangebote finden Sie auf den Seiten Studium und Lehre.
Wir trauern um Prof. Dr. Helmut Schubert
Wir trauern um Prof. Dr. Helmut Schubert.
Mit Erschütterung haben wir von seinem Tod erfahren. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Prof. Dr. Helmut Schubert, langjähriger Leiter des Fachgebiets Keramik, engagierte sich auch über die Grenzen der Fakultät in zentralen Gremien der Universität. So war er seit Jahren der Ombudsmann der TU Berlin und Vorsitzender der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs des Akademischen Senats.
Die TU Berlin und die Fakultät III verlieren mit ihm einen hochgeschätzten Wissenschaftler und Hochschullehrer, einen anerkannten Ratgeber und guten Freund.





