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TU Berlin

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Öffnungszeiten

Ab dem 16. Oktober 2017 gelten die folgenden Öffnungszeiten:

Montag   10-17 Uhr

Dienstag/Donnerstag 9-16 Uhr

Mittwoch 10-18 Uhr

Freitag geschlossen

 

 

Ansprechpartner

Bibliotheksnutzung

Die Wissenschaftliche Spezialbibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung in der 9. Etage des ehemaligen Telefunken-Hochhauses kann von allen Interessierten genutzt werden. Als Präsenzeinrichtung ist eine Ausleihe der Medien nicht möglich, für die Arbeit vor Ort stehen jedoch 12 Arbeitsplätze zur Verfügung. Am Buchscanner kann die in der Bibliothek vorhandene Literatur eingescannt werden. Hierfür bitte einen eigenen USB-Stick mitbringen. 2 PCs sind für die Recherche wissenschaftlicher Literatur und die Arbeit mit dem Visual History Archive nutzbar. Jacken und Taschen sind vor der Bibliotheksnutzung einzuschließen. Schlüssel für die Schließfächer gibt es beim Bibliothekspersonal.

Recherche

Der Bibliotheksbestand ist über das Wissensportal Primo der UB der TU Berlin recherchierbar.

Bei Fragen helfen wir gerne weiter.

Bestand
Der größte Teil unseres Bestandes ist systematisch geordnet im Freihandbereich der Bibliothek nutzbar. Ein kleinerer Teil der Medien steht gesondert und wird bei Bedarf vom Bibliothekspersonal herausgegeben. Zeitschriftenjahrgänge vor 2011 befinden sich im Keller und können erst zum folgenden Tag zur Verfügung gestellt werden.

Gegenwärtig besitzt die Bibliothek rund 40.000 Bände, jährlich kommen etwa 1000 Titel neu hinzu. An die 200 Zeitschriften werden laufend gehalten. Weiterhin verfügt die Bibliothek über zahlreiche Mikrofilme, die vor Ort am Mikrofilmscanner eingesehen werden können.



Visual History Archive

Das Zentrum für Antisemitismusforschung ermöglicht seit 2008 als zweite europäische Institution neben der Freien Universität Berlin den Zugang zum Visual History Archive der USC Shoah Foundation. Das Visual History Archive ist die weltweit größte Oral-History-Sammlung zum Nationalsozialismus und Holocaust (52.000 Interviews), die durch die Integration von Interviews mit Überlebenden und Zeugen anderer Genozide weiter ergänzt wird.

Dank der Kooperation können Studierende, Lehrende und Forschende an zwei Arbeitsplätzen in der Bibliothek auf das Visual History Archive zugreifen.

Über die Bibliothek

Geschichte
Die Bibliothek wurde 1983 eröffnet. Den Grundstock bildete eine angekaufte Sammlung von 3.500 Bänden, zu denen antisemitische Schriften des 17. bis 20. Jahrhunderts sowie Klassiker der Antisemitismusforschung gehörten. In diesem Bestand spiegelt sich das ganze Spektrum des politischen, religiösen, kulturellen und rassistischen Antisemitismus, vor allem in Deutschland, Österreich und Frankreich.
Hinzu kam 1987 eine zweite größere Sammlung von ca. 750 Bänden, die aus dem 1947 aufgelösten "Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik" in Berlin-Dahlem stammte. Mit den Fächern Genetik, Anthropologie, Völker- und Rassenkunde, Medizin, besonders Erbpathologie, Familien-, Sozial- und Rassenhygiene wurde das Sammelgebiet Rassismus dadurch wesentlich ergänzt.
Im Laufe der Jahre ist der Bestand auf heute etwa 40.000 Titel angewachsen.

Thematische Schwerpunkte und vorhandene Sachgebiete


1. Quellen und Darstellungen zu den Entstehungsbedingungen, geistigen Grundlagen und historischen Erscheinungsformen des Antisemitismus (mit Akzent auf der modernen Periode seit 1879). Die vorhandenen Quellen dokumentieren vor allem die Entwicklung der Judenfeindschaft im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts, von der Entstehung der antisemitischen Bewegung über die nationalsozialistische Judenverfolgung und den Holocaust bis zu den neuen Formen der Judenfeindschaft (z. B. Revisionismus, Antizionismus) in der Gegenwart.

2. Quellen und Darstellungen zur Beziehungsgeschichte zwischen Juden und Nichtjuden in den einzelnen Ländern (weltweit, Schwerpunkt Europa) seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Gut repräsentiert, auch durch reiches Tagesschrifttum, ist das deutschsprachige Judentum von der Emanzipation bis zur Gegenwart. Die Bibliothek besitzt eine Reihe jüdischer Tageszeitungen, Gemeindeblätter und wissenschaftlicher und kulturpolitischer Zeitschriften und sammelt systematisch Neuerscheinungen zur Regional- und Ortsgeschichte. Lebensberichte zur jüdischen Verfolgungsgeschichte im 20. Jahrhundert (Emigration, Holocaust, Displaced Persons) sind ebenso vorhanden wie Darstellungen zur Wirkungsgeschichte der Shoah (psychische Spätfolgen der Opfer, Verarbeitungsversuche der Katastrophe in der Kultur).

3. Forschungsliteratur aus verschiedenen Disziplinen zur Analyse der sozialen, sozial- und individualpsychologischen Hintergründe des Antisemitismus und eng mit ihm verwandter, historisch oft mit ihm zusammen auftretender Phänomene, wie z. B. Fremdenfeindlichkeit, Minderheitenkonflikte etc. Standardwerke folgender einschlägiger Forschungsrichtungen stehen zur Verfügung: Vorurteils-, Aggressions-, Autoritarismus-, Faschismus-, Nationalismus-, Rassismus-, Migrations-, Minoritäten-, Imperialismus- und Genozidforschung.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

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Bibliothek
Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA)
Fakultät 1
Sekr. TEL 9-1
Telefunken-Hochhaus
Raum 909
Ernst-Reuter-Platz 7
10587 Berlin
030-314-23908

Mo - Do 10-17 Uhr
Freitag geschlossen