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TU Berlin

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Öffnungszeiten

Die Bibliothek des ZfA ist zu diesen Zeiten für Sie geöffnet:

Montag – Donnerstag    10-17 Uhr

Freitag    geschlossen

Vom 3. - 7. April 2017 bleibt die Bibliothek wegen Umräumarbeiten geschlossen.

 

 

Ansprechpartner

 (Bibliotheksleitung)

 

 

Bibliotheksnutzung

Die Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung in der 9. Etage des ehemaligen Telefunken-Hochhauses steht allen wissenschaftlich Interessierten offen.

Es handelt sich um eine reine Präsenzeinrichtung, d.h. eine Ausleihe von Büchern oder Zeitschriften ist nicht möglich. Innerhalb der Bibliothek stehen insgesamt 16 Arbeitsplätze mit einer wunderbaren Aussicht auf Berlin sowie 2 PCs für die Recherche wissenschaftlicher Literatur und die Nutzung des Visual History Archive zur Verfügung.
Es gilt die Bibliotheksordnung (PDF, 111,2 KB).

Zum Einschließen von Jacken und Taschen stehen Schließfächer zur Verfügung. Einen Schlüssel gibt es gegen Pfand beim Bibliothekspersonal. Es gilt die Ordnung für die Nutzung der Schließfächer (PDF, 108,0 KB).

Scannen, Kopieren
An unserem modernen, einfach zu bedienenden Buchscanner können kostenlos hochwertige Scans angefertigt und direkt auf einem USB-Stick gespeichert werden. Zum Scannen bitte einen eigenen USB-Stick mitbringen!
Unseren Studenten steht für kleinere Aufträge außerdem ein Kopiergerät zur Verfügung.
Kopien jeglicher Art sind nur mit vorheriger Genehmigung des Bibliothekpersonals und unter Beachtung geltenden Urheberrechts gestattet.

Recherche

Der Bibliotheksbestand ist über das Wissensportal Primo der UB der TU Berlin recherchierbar. Die zunächst allgemeine Suche kann eingegrenzt werden, indem in der linken Spalte (Meine Ergebnisse einschränken) das Zentrum für Antisemitismusforschung als Bibliothek / Standort ausgewählt wird bzw. andere Standorte ausgeschlossen werden.
Bei manchen älteren Titeln fehlt die Standortangabe in der Kataloganzeige. Der Standort muss dann im alphabetischen Zettelkatalog in der Bibliothek von Hand herausgesucht werden.

Bei Fragen helfen wir gerne weiter!

Bestand
Ein großer Teil unseres Bestandes, insb. Monographien und aktuelle Zeitschriften, ist im Freihandbereich der Bibliothek aufgestellt. Manches allerdings steht gesondert (im Katalog z.B. aufgeführt als Sonderstandort oder Rara) und wird bei Bedarf vom Bibliothekspersonal herausgegeben.
Ein weiterer Teil unseres Bestandes befindet sich im Archiv und ist nicht frei zugänglich. Bei Interesse bitte im Voraus an das Bibliothekspersonal oder direkt an das Archiv wenden. Dies betrifft Titel mit den Standorten AMC, CS oder USA sowie alle älteren Zeitschriften.

Gegenwärtig besitzt die Bibliothek etwa 40.000 Bände sowie zahlreiche andere Medien, wie zum Beispiel Plakate, Flugblätter und Bilderbögen. Rund 200 Zeitschriften werden laufend gehalten. (Stand: 04/15)
Jährlich kommen etwa 1000 Titel neu hinzu.
Die Sammlung wird vor allem durch den kontinuierlichen Erwerb neuer als auch antiquarischer Bücher, mitunter aber auch durch großzügige Schenkungen von außen ständig erweitert. Unterstützt wird die Ausgestaltung der Bibliothek darüber hinaus durch regelmäßige Anschaffungsvorschläge der Mitarbeiter mit Blick auf die jeweiligen Forschungsbedürfnisse ihrer interdisziplinären Arbeit.


Neuerwerbungen
Hier findet sich eine stets aktuelle Auflistung aller Bücher und sonstiger Medien, die die Bibliothek des ZfA kürzlich neu erworben oder als Geschenk erhalten hat und die nun in der Bibliothek im 9. Stock zur Verfügung stehen.

Visual History Archive

Das Zentrum für Antisemitismusforschung ermöglicht seit 2008 als zweite europäische Institution neben der Freien Universität Berlin den Zugang zum Visual History Archive der USC Shoah Foundation. Das Visual History Archive ist die weltweit größte Oral-History-Sammlung zum Nationalsozialismus und Holocaust (52.000 Interviews), die durch die Integration von Interviews mit Überlebenden und Zeugen anderer Genozide weiter ergänzt wird.

Dank der Kooperation können Studierende, Lehrende und Forschende an insgesamt drei Arbeitsplätzen im ZfA auf das Visual History Archive zugreifen.
Um das VHA nutzen zu können, ist eine Registrierung nötig. Falls Sie sich in der Vergangenheit schon einmal registriert haben, brauchen Sie Username und Password, um sich erneut einzuloggen.

Über die Bibliothek

Die Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek, die allen wissenschaftlich interessierten Benutzern zur Verfügung steht.

Geschichte
Unsere Bibliothek wurde im Frühjahr 1983 eröffnet. Den Grundstock bildete zu Beginn eine angekaufte Sammlung von 3.500 Bänden, zu denen antisemitische Schriften des 17. bis 20. Jahrhunderts sowie Klassiker der Antisemitismusforschung gehören. In diesem Bestand spiegelt sich das ganze Spektrum des politischen, religiösen, kulturellen und rassistischen Antisemitismus, vor allem in Deutschland, Österreich und Frankreich.
Hinzu kam vier Jahre später eine zweite größere Sammlung von ca. 750 Bänden, die aus dem 1947 aufgelösten "Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik" in Berlin-Dahlem stammt. Mit den Fächern Genetik, Anthropologie, Völker- und Rassenkunde, Medizin, besonders Erbpathologie, Familien-, Sozial- und Rassenhygiene wurde das Sammelgebiet Rassismus dadurch wesentlich ergänzt.
Im Laufe der Jahre ist der Bestand dann von ursprünglich 3.500 Bänden immer weiter gewachsen auf heute etwa 40.000 Titel.

Thematische Schwerpunkte und vorhandene Sachgebiete
Hier eine genaue Übersicht der thematischen Schwerpunkte und vorhandenen Sachgebiete der Bibliothek.


1. Quellen und Darstellungen zu den Entstehungsbedingungen, geistigen Grundlagen und historischen Erscheinungsformen des Antisemitismus (mit Akzent auf der modernen Periode seit 1879). Die vorhandenen Quellen dokumentieren vor allem die Entwicklung der Judenfeindschaft im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts, von der Entstehung der antisemitischen Bewegung über die nationalsozialistische Judenverfolgung und den Holocaust bis zu den neuen Formen der Judenfeindschaft (z. B. Revisionismus, Antizionismus) in der Gegenwart.

2. Quellen und Darstellungen zur Beziehungsgeschichte zwischen Juden und Nichtjuden in den einzelnen Ländern (weltweit, Schwerpunkt Europa) seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Gut repräsentiert, auch durch reiches Tagesschrifttum, ist das deutschsprachige Judentum von der Emanzipation bis zur Gegenwart. Die Bibliothek besitzt eine Reihe jüdischer Tageszeitungen, Gemeindeblätter und wissenschaftlicher und kulturpolitischer Zeitschriften und sammelt systematisch Neuerscheinungen zur Regional- und Ortsgeschichte. Lebensberichte zur jüdischen Verfolgungsgeschichte im 20. Jahrhundert (Emigration, Holocaust, Displaced Persons) sind ebenso vorhanden wie Darstellungen zur Wirkungsgeschichte der Shoah (psychische Spätfolgen der Opfer, Verarbeitungsversuche der Katastrophe in der Kultur).

3. Forschungsliteratur aus verschiedenen Disziplinen zur Analyse der sozialen, sozial- und individualpsychologischen Hintergründe des Antisemitismus und eng mit ihm verwandter, historisch oft mit ihm zusammen auftretender Phänomene, wie z. B. Fremdenfeindlichkeit, Minderheitenkonflikte etc. Standardwerke folgender einschlägiger Forschungsrichtungen stehen zur Verfügung: Vorurteils-, Aggressions-, Autoritarismus-, Faschismus-, Nationalismus-, Rassismus-, Migrations-, Minoritäten-, Imperialismus- und Genozidforschung.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

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Bibliothek
Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA)
Fakultät 1
Sekr. TEL 9-1
Telefunken-Hochhaus
Raum 909
Ernst-Reuter-Platz 7
10587 Berlin
030-314-23908

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