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TU Berlin

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Frist für den Abstract

Einreichung:
15.09.2017
Benachrichtigung:
09.10.2018

Call for Papers

Internationalisierung der Curricula in den MINT-Fächern

Die Internationalisierung an deutschen Hochschulen beschränkt sich nicht mehr nur auf die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern und auf die Forschung mit internationalen Partnern, sondern versteht sich als integrativer Bestandteil in allen Bereichen der Universität. Im Zusammenhang mit der fortschreitenden Globalisierung steht dabei besonders die Internationalisierung der Curricula des gesamten Lehrangebots im Fokus.

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz HRK hat im Mai 2017 eine Empfehlung verabschiedet, die eine Verankerung internationaler Dimensionen in allen Curricula vorsieht. Hierfür ist ein Kulturwandel von der Hochschulleitung über die Dozierenden und Studierenden bis hin zur Verwaltung notwendig, der die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Lehre schafft. Die bewusste Integration einer globalen Perspektive in die Lehr- und Lerninhalte soll die Entwicklung eines kritischen Bewusstseins (global citizenship) unterstützen und Weltoffenheit, Interkulturalität wie auch Mehrsprachigkeit als Faktoren in der Ausbildung der Studierenden auf den globalen Arbeitsmarkt verankern.

Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der HRK, TU9 und dem DAAD an der Technischen Universität Berlin (TUB) ausgerichtet und wendet sich an Lehrende und Forschende, Mitarbeiter*innen der Verwaltung sowie an interessierte Studierende. Weitere beteiligte Institutionen sind die Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperationen (ZEWK) der TUB und das Berliner Zentrum für Hochschullehre (BZHL). Im Fokus steht dabei besonders die Beleuchtung des Themas aus Sicht der technisch orientierten Fachdisziplinen. Wie können internationale Lerninhalte in den MINT-Fächern und speziell auch in den Ingenieurwissenschaften integriert und vermittelt werden? Welche Methoden sind angemessen, um das gewünschte Level der Internationalisierung in der Lehre zu erreichen? Welche Standards helfen bei der Evaluation? Wie kann der erforderliche Kulturwandel in einer Institution motiviert werden? Welche weiteren Chancen eröffnen sich für eine Hochschule durch den Prozess der Internationalisierung der Curricula?

Als Konferenzbeiträge sind die folgenden Formate sehr willkommen: Berichte über bereits erfolgreich integrierte Internationalisierungskonzepte in einzelnen Modulen oder ganzen Curricula, interaktive Workshops zu ausgewählten Themen, Impulsvorträge oder Kurzpräsentationen mit anschließenden Diskussionen. Die Beiträge können sich u.a. mit folgenden Themen bezogen auf die 5 Dimensionen der Internationalisierung von Curricula beschäftigen:

Sprache:

  • Sprachvoraussetzungen und -nachweise für international ausgerichtete Studienangebote
  • Fremdsprachenangebote
  • Fachliche Sprachkurse
  • Sprachenpolitik (systematische Auswahl der Sprachangebote)

Kultur:

  • Integration von Möglichkeiten zum Erwerb interkultureller Kompetenzen
  • Vernetzungsangebote für interkulturell Interessierte Universitätsmitglieder
  • Kulturwandel einer Institution für erfolgreiche Internationalisierung der Curricula

Fach:

  • Internationalisierung der Curricula in den MINT-Fächern und Ingenieurswissenschaften sowie in den naturwissenschaftlichen Disziplinen mit Lehramtsoption
  • International recruiting, Berufung internationaler Gastwissenschaftler und Professoren, Strategien für internationale Berufungen
  • Studien zu „employability“ von Absolvierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften und Arbeitgeberperspektiven in Bezug auf internationale Erfahrungen

Struktur:

  • Akkreditierung von internationalen Studiengängen
  • Rahmenbedingungen für ein internationales Curriculum
  • Integration von Zeitfenstern für Auslandsaufenthalte im Curriculum z.B. für Forschungsprojekte oder Industriepraktika im Ausland
  • Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
  • Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen für Verwaltungspersonal für internationale Studiengänge
  • Design eines internationalen Curriculums
  • Lern- und Qualifikationsziele
  • Double-Degree-Studienprogramme

Methode:

  • Methodenvielfalt bei Leistungsnachweisen
  • Entwicklung neuer und flexibler Lehr- und Lernformen durch digitales Lernen (z.B. blended learning, internationalization @home, virtual international classroom)
  • Mobilität für Lehrende, Dozierende (z.B. Kurzzeitdozentur -Incoming und Outgoing) und Verwaltungspersonal
  • Einrichtung von Summer und Winter Schools
  • Einrichtung von Student Conferences mit Dozierenden aus dem Ausland
  • Einsatz von internationalen Lehrmaterialien wie z.B. die Einbindung internationaler Forschungsergebnisse
  • Umgang mit englischsprachiger Literatur
  • aktivierende Lehr-Lern-Methoden für internationale Studierende
  • interkulturelles Training zur Vorbereitung von Lehrenden für die Lehre in internationalen Curricula/ Studiengängen und den Umgang mit multikulturell zusammengesetzten Lerngruppen

Bitte senden Sie Ihre Beitragsvorschläge (250-300 Wörter) für einen Bericht (15-30 min), einen interaktiven Workshop mit eigener Moderation (> 90min), einen Impulsvortrag (30 min) oder eine 15-minütige Präsentation mit anschließender Diskussion bis zum 15.09.2017 an Frau Anja Meyer (). Die Formatvorlage und weitere Informationen zur Konferenz finden Sie online unter: www.icm-2018.com. Ihr Beitrag wird von einer Fachkommission begutachtet. Sie erhalten eine Rückmeldung, ob ihr Beitrag zur Präsentation angenommen wurde, bis zum 09.10.2017. Eine spätere Veröffentlichung ausgewählter Beiträge ist geplant. Ab dem 12.10.2017  wird das Online-Anmeldesystem auf der Veranstaltungswebsite geöffnet sein.

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