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TU Berlin

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Wissenschaftlerinnen an die Spitze

Die TU Berlin steht vor der Herausforderung, den nach wie vor geringen Frauenanteil unter den Professuren zu erhöhen. Hierzu ist eine langfristig aufgebaute und gezielte Nachwuchsarbeit notwendig, die auf mehreren Ebenen ansetzt und mit verschiedenen Instrumenten unterstützt und strategisch gesteuert wird. Ein Baustein dieser Steuerung war bisher das „C1/C2-Programm“, dessen Ziel es war, mit einem eigenen Stellenpool der Unterrepräsentanz von Frauen auf Professuren entgegenzuwirken.

Mit der Einführung der neuen Personalkategorie Juniorprofessur und der W-Besoldung bot sich die Gelegenheit, das „C1/C2-Programm“ entsprechend den aktuellen Entwicklungen an der TU Berlin in eine neue Programmstruktur zu überführen. Dies ist 2012/2013 mit der Gestaltung des neuen Qualifizierungsprogramms „Wissenschaftlerinnen an die Spitze“ geschehen. Mit dem Programm wird auch weiterhin das Ziel verfolgt, die Anzahl von Wissenschaftlerinnen in den hochqualifizierten Positionen des Wissenschaftsbetriebs zu erhöhen. Es geht flexibel auf die Heterogenität der Fächerkulturen und die Diversifizierung von Karrierewegen ein und bietet daher mehrere Förderlinien an.

In drei Programmlinien werden hochkarätige Nachwuchswissenschaftlerinnen für die TU Berlin gewonnen:

TU – innovativ

Die Programmlinie TU-innovativ verbindet Ziele der Frauenförderung mit aktuellen Strukturentwicklungen der TU Berlin. In der aktuellen Ausschreibungsrunde 2014 können sich die Institute über die Fakultäten der TUB um drei W1-Professuren mit Tenure-Track-Option für innovative Forschungsfelder bewerben. Ziel ist es, den Fakultäten Möglichkeiten zur Profilentwicklung durch die Erprobung neuer Forschungsthemen einzuräumen. Gleichzeitig sollen so Wissenschaftlerinnen für den Aufbau zukunftsträchtiger Felder gewonnen werden. Im Anschluss an die Juniorprofessur kann, nach positiver Evaluation, eine vorfristige Besetzung auf W2-Niveau erfolgen. So wird der Übergang von der Juniorprofessur auf eine Strukturstelle unterstützt. Die Ausstattung der Juniorprofessuren erfolgt zu 50% aus zentralen Mitteln.

Detailliert Informationen: Programmrichtlinien & Ausschreibung

Kontakt und Beratung

Dr. Petra Brzank, Tel. 21438,

Silvia Arlt, Tel. 75818,

TU – international

In der Programmlinie TU-international wird die TU Berlin in den kommenden Jahren ihre Potentiale im Bereich der Internationalisierung ausbauen. Dies ist auch im Hinblick auf die Gewinnung von weiblichem Nachwuchs ein wichtiger Aspekt, denn über Kooperationen auf internationaler Ebene kann ein wesentlich breiteres Feld an Bewerberinnen angesprochen werden. Darum werden in dieser neuen Programmkomponente Ziele der Frauenförderung und der Internationalisierung miteinander verknüpft.

Aktuell wird in der Programmlinie TU-international die Internationale Postdoc-Initiative (IPODI) realisiert, ein Fellowship-Programm, in dem über einen Zeitraum von fünf Jahren hochkarätige internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen angeworben werden. 21 Postdoc-Fellowships werden dazu ab 2013 ausgeschrieben. Programmstart ist der 1. Juli 2013.

Zur Umsetzung des Programms wurden erfolgreich Mittel der Marie Curie Actions/COFUND eingeworben, einem Förderprogramm der Europäischen Union. Diese werden gegenfinanziert über die Programmlinie TU-international (50%) und Mitteln der Fakultäten (10%).

Marie Curie Actions/COFUND

Kontakt

IPODI Office, Dr. Elke Gehweiler, www.ipodi.tu-berlin.de, Tel. 79842,

TU – cofund

In der Programmlinie TU-cofund werden Mittel zur Verfügung, um die Beteiligung der TU Berlin an Landes- bzw. Bundesprogrammen zu sichern, die im Bereich der Frauenförderung eine Gegenfinanzierung erforderlich machen. Dies betrifft derzeit in erster Linie das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre von 2012 bis 2015 (BCP). In der aktuellen Laufzeit des BCP wurden von der TU Berlin vorrangig befristete W-Stellen eingeworben. Ab 2016 übernimmt die TU Berlin für die im BCP geförderten Professorinnen die Finanzierung von Restlaufzeiten über die Programmlinie TU-cofund.

Gleichzeitig fördert diese Programmlinie in Kombination mit dem BCP die Integration von Frauen in große Forschungsverbünde. Mehrheitlich sind die beantragten Professuren für Teilprojekte in Verbundanträgen von strategischer Bedeutung. Über die Leitung von Teilprojekten in Forschungsverbünden werden Nachwuchsforscherinnen in innovative Forschungskontexte und karrierefördernde Netzwerke eingebunden. Damit unterstützt die TU Berlin Fachgebiete, die Nachwuchswissenschaftlerinnen im Postdoc-Bereich fördern und Frauen auf dem Weg zur W3-Professur qualifizieren.

Zusatzinformationen / Extras

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Offene Sprechstunde

Jeden Dienstag von 13 bis 14 Uhr bietet die Zentrale Frauenbeauftragte eine offene Sprechstunde für alle Frauen* der TU Berlin an. Bitte melden Sie sich per E-Mail an.

Auf Wunsch werden nach wie vor Termine nach Vereinbarung vergeben.

Kontakt: oder anonym über das Kontaktformular